gelogen

Stimmt natürlich nicht, wir sind gar nicht unerträglich. Wir geben uns sogar richtig viel Mühe. Natürlich gibt es DAUs, die gibt es aber im normalen Leben (das ohne Computer) auch. Besonders beliebt sind Männer, die meinen alles zu wissen und Frauen, die meinen nichts zu wissen. Die ersten benutzen es, um auf einen herabzuschauen, die letzteren, um zu dem männlichen Admin heraufzuschauen.

Ich hasse beides.

Heute ist übrigens der letzte Freitag im Monat Juli, d.h. es ist der Sysadmin-Day. Wir wollen darum von den Usern geliebt werden. Sollten dies hier also Menschen lesen, die einen Sysadmin haben, dann bitte einmal ganz dolle loben!!

Danke!

Gelbe Blumen ohne Glasbausteine

Heute Morgen habe ich ein Sträußchen Irgendwas gepflückt. Ich liebe gelbe Blumen, helle gelbe Sommerblumen. Und in meiner neuen Vorgartenecke, dort wo meine Kräuter stehen, machen sie sich besonders gut. Da sitze ich jetzt wieder, lasse mich von einem riesigen Industrieventilator belüften (wenn schon, denn schon) und freue mich an all dem Verwilderten, was ich so habe. Bei mir passt eigentlich nichts zusammen, vielleicht passt es grade deswegen so gut zueinander. Mir sind so viele Dinge so unwichtig. Oben habe ich noch den Teppichboden von meiner Oma Berlin. Die wohnte früher ja oben. Über 30 Jahre ist der alt, echter Berber, der sollte für die Ewigkeit halten und ich glaube, das tut er. Da steht auch noch der alte Nachtspeicherofen mit den dunkelgrünen Kacheln. Der ist mindestens 35 Jahre alt. Da wir eine Ölheizung haben, ist er nicht mehr in Betrieb. Aber ich mag ihn nicht abbauen. Er gehört einfach da hin. Er war schon immer da und er bleibt da.

Mein Haus ist wahrlich kein Designerhaus. Da ist alles unegal und zerbaut. Hier eine Tür weg gemacht, da eine hin gemacht. Dort ein Fenster neu und hier helles Holz an den Wänden. Da dunkles. Unten Putz, oben Klinker. Jede Epoche hat ein Überbleibsel hinterlassen. Alles fügt sich aneinander wie eine endlos wirre Ordnung. Nur um eins bin ich wirklich froh: das die Zeit der Glasbausteine spurlos an diesem Haus vorbei gezogen ist.

Glasbausteine finde ich POTTHÄSSLICH!!

Des Dichters Leid

Ihr müsst ein Weilchen auf mich warten,
ich sitze hier in meinem Garten.
Mein rechtes Bein, das tut mir weh,
genau in der Mitte zwischen Knie und Zeh.
Da biss mir am Sonntag ein Hund hinein,
mitten in mein armes Bein.
Das Mäxchen wollte beschützen mich,
und auch das Bienchen knurrte fürchterlich.
Doch leider hat all das nichts gebracht,
der Hund mir in die Wade zwei Löcher gemacht.
Ich liege viel und tippe wenich,
darum ihr zur Zeit auch nicht seht mich.

lol ;-))))))))

Das Leben in seiner ganzen Fülle

Im Biergarten war es schön, wirklich, richtig schön. Wir haben uns mit einer Familie getroffen, die sich für Funny interessiert, der Sohn hätte sie am liebsten sofort mitgenommen. Dann sind wir mit allen Hunden (die Familie brachte nämlich auch einen mit) spazieren gegangen, was wunderschön war und gut geklappt hat. Ich hoffe sehr, Funny hat dort ein neues zu Hause.

Und dann habe ich mit Hajo das Leben genossen, wir haben uns Geschichten erzählt, ok, meist er mir 😉 und eine Kleinigkeit gegessen und ich habe mein neues Lebensgefühl genossen. Mein hart erkämpftes neues Lebensgefühl. Mein Lalamann, welcher mein Psychologe ist, weil alle Psychologen Lalamänner heißen, weil nur Lalamenschen (natürlich auch Psychologinnen) die Lalasprache sprechen können, mein Lalamann, bei dem ich gestern war, hat mich auf diesem harten Weg begleitet und das Ergebnis war zunächst eine große Erschöpfung und dann machte sich Erleichterung breit. Und ein Ansteigen des Genusses. Ein Biergartenwunsch versus ich-muss-unbedingt-noch-dieses-und-jenes tun. Damit ging es mir richtig gut, so richtig richtig gut.

Ich war dann noch im Dunkeln mit den Hunden, das war toll. Dann kam ich nach Hause, die Süßen bekamen noch jeder einen Knochen und ich legte mich mit meinem Krimi ins Bett. Ich habe den Tag genossen. Es war wie jeder Tag, aber es war ein neues Grundgefühl.

Ich glaube, ich möchte löten.

Erkenntnisse

Oh! Die letzten Tage waren arg erkenntnisreich!! Es ist viel passiert und davon berichte ich morgen. Ich will nämlich jetzt in den Biergarten. Dieses Wetter ist Biergartenwetter. Früher, als ich noch in der Stadt wohnte und jung war (und Single), meine Güte, wie gerne bin ich da in den Biergarten gegangen. Das war doch der Hit!! Biergarten!! Das war klasse. Ich meine, Biergarten ist immer noch schön. Aber nur noch ganz selten. Je älter ich werde, desto schöner finde ich es zu Hause.

Geht das eigentlich jedem so?

Derzeit meine Beschäftigung

Links ist meine Biene, rechts ist mein Mexi und in der Mitte, das ist Funny, unsere Pflegehündin. Samstag aus Spanien gekommen, so eine liebe Seele, 7 Monate alt und sie lernt mit rasender Geschwindigkeit. Samstag noch hat sie wie Espenlaub gezittert, wenn sie ins Auto sollte, heute springt sie rein und tut so, als mache sie das schon immer. Gäbe es diese Tierschützer nicht, sie würde schon nicht mehr leben. Jetzt sucht Funny ein zu Hause.

Ohne Friedhofsbäume

Da, wo die Bank steht, auf der ich jetzt sitze und mit meinem iBook diesen Post erstelle, standen bis gestern noch zwei große häßliche Fiedhofsbäume. Die mein Vater als kleine Bäumchen da hin gepflanzt hat, weil er sich nicht davon trennen konnte, weil sie auf dem Grab seiner Eltern standen. Da es nicht mehr sein Vorgarten ist und er ganz weit weg wohnt, habe ich mich entschlossen, diese Dinger abzumachen. Sie waren auch schon innen ganz braun. Und man kam kaum an ihnen vorbei, so ausladend waren sie.

Nun denn, das ist jetzt Geschichte, jetzt haben wir ein lauschiges Schattenplätzchen vor dem Haus und eine Kräuterecke und genug Sitzgelegenheiten. Heute Morgen habe ich da Kaffee getrunken und Zeitung gelesen. Hach war das schön!!