Ein Pilz von oben und von unten ;-))

Heute war ich mit den Hunden im Wald und hatte meinen Fotoapperat dabei und ich fand große grooooße Pilze und die sahen so toll aus und die habe ich dann einfach fotografiert. Leider habe ich das Stativ vergessen, ich Schussel, aber ein Ast hat mir ein wenig geholfen. Immerhin.

Auch wenn es immer noch ein wenig verwackelt ist und, wie Beate so richtig bemerkte, die ISO-Zahl stimmt nicht, naja, ich übe noch ;-)) Angeblich kann man den Pilz essen, ich weiss nicht…

Meine Gedankenreisen bei der Kreativ Akademie

Ich wollte Euch von meinen Gedankenreisen erzählen, die ich mir ausdenke, wenn ich mal wieder Freiheit brauche von den engen Grenzen des Alltags. Und damit diese Gedankenreisen auch noch zu richtig was nutze sind, habe ich sie Beate gegeben, die sie in ihre Kreativ Akademie einbaut und geht alle fleissig hin, vielleicht findet ihr ja auch einen Kurs, der Euch gefällt!

Bei meiner nächsten Gedankenreise werde ich Gough Island besuchen, da geht es um Forschung und um junge Leute und Spass und das Leben vor sich haben und …. Erinnerung an all das!

Grün, grün, grün sind alle meine…

…Bakterien, die ich im Hals habe, hatte, denn nun sind sie tot. Musste leider Antibiotika schlucken, was mir auch nicht so gut bekommen ist, also den lieben Bakterien in meinem Inneren, die für die Verdauung zuständig sind. Die sind ja nun auch tot. Das muss sich jetzt alles wieder aufbauen und das schlaucht, denn die jüngste bin ich ja nun auch nicht mehr ;-))
Morgen muss ich wieder zum Arzt. Denn gut geht es mir noch lange nicht. Noch einmal Antibiotika, dann habe ich auch das hinter mir.
Und ich wollte renovieren. Meine Wohnung. Nicht meine Darmflora. Aber erstens kommt es anders als man zweitens denkt.

30 lange Jahre

Diese alte Puppe gehörte meiner Schwester, sie ist nun fast 40 Jahre alt und ich weiß noch, wie sie sie immer mit herumschleppte. Den Namen habe ich vergessen, vielleicht fällt meiner Schwester das noch ein, ich werde sie fragen.

Als die Zeit begann, in der ihr die Puppen unwichtig wurden, begann für mich die Zeit, in der mir das andere Geschlecht in einer für mich bis dahin unbekannten Dimension wichtig wurde. Ich verliebte mich.

Ich war so verliebt, dass ich mir ein Leben ohne dieses Gefühl nicht mehr vorstellen konnte. Alles wurde unwichtig und nur „DER“ Mann war noch wichtig. Naja, also, sagen wir mal, aus heutiger Sicht, der Jüngling ;-))

Geigenmusik, ich glaube, ich habe wirklich Geigenmusik gehört! Jedenfalls habe ich ihn grenzenlos bewundert und fand ihn absolut unbeschreiblich, fand ihn toll, umwerfend, unglaublich. Er mich auch, wie er mir damals mit nicht weniger leuchtenden Augen sagte, was mir ein solches Gefühl im Bauch verursachte, bei dem selbst die größte und schrecklichste Achterbahn mit 344 Loopings nur noch als müder Abklatsch bezeichnet werden kann.

Jedenfalls stieg ich heute morgen mit einem jungen Mann in den Zug und es dauerte eine Weile, bis ich ihn erkannte. Der Sohn meines einst in meinen jungen Jahren Angebeteten! Ebenso jung, wie dieser damals war.

Hoffentlich fühlte er sich bei meinem aus der Erinnerung leuchtenden Gesicht nicht von einer alten Frau verfolgt ;-))))))) Ich habe dann versonnen an die Zeit vor 30 Jahren gedacht, DREISSIG JAHRE, ich kann mich ja an nicht mehr viel erinnern, es war eine Jugendliebe, meine erste große Liebe, ich habe bestimmt mehr das Gefühl geliebt als den tatsächlichen Menschen, den ich damals ja noch gar nicht kannte und schon gar nicht richtig wahr nahm. Wir waren halt verliebt, sahen alles rosarot, ich malte mir eine Zukunft aus, sah nur ihn und immer wieder nur ihn und war eben überzeugt, dass ich das beste und begehrteste Exemplar abbekommen hatte, was möglich war.

Nun, als die Schmetterlinge im Bauch mich verlassen hatten, als die Realität Einzug gehalten hat und damit die rosaroten Glasbausteine von meinen Augen abfielen, sah die Welt schon ganz anders aus und wie das im jugendlichen Alter so ist, man verliebt sich und man entliebt sich.

Und heute Morgen also trat mir meine Vergangenheit entgegen, ich habe mich gerne zurückerinnert, was war das damals doch eine unbeschwerte Zeit. So unglaublich unbeschwert, der Himmel hing voller Geigen, alles war möglich, das Leben war ein einziges spannendes Erlebnis und wir bleiben eeeeeeewig zusammen…

;-))))

Lange ist es her. Und unbeschwert ist so vieles nicht mehr. Ich muss an Monikas Worte denken, sie wünsche sich, mit ihren Töchtern noch einmal so viel Lebensfreude zu haben wie die Darstellerinnen in dem neuen Kinofilm Mama Mia.

Und ich? Ich denke oft an die Zeit bei meinen Großeltern zurück, das war für mich die unbeschwerteste und glücklichste Zeit meines Lebens.

Naja, bis auf das Gefühl mit den 344 Loopings…

;-))

Gedanken

Manchmal tragen mich meine Gedanken sonstwohin. Dann sehe ich sowas blau gemachtes und dann entstehen Worte in meinem Kopf, die zu Bildern werden und die werden zu Geschichten und dann bin ich weit weit weg, obwohl ich eigentlich da bin.

Im Büro zum Beispiel. Wo ich grad mit Visual Basic rummache und mich Frage, ob die Welt nicht andere Sorgen hat.

Wo ist der Sinn?

Der Herbst kommt

Mein Vater hat früher immer gesagt, wenn der Raps abgemäht ist, dann ist der Sommer vorbei. Nun, ich denke, so ist es. Ich liebe die Jahreszeiten und wenn ich sagen sollte, welche die schönste ist, so könnte ich es nicht. Ich liebe den Winter mit seinen kalten, sonnigen Tagen, ich liebe den Frühling, wenn die Erde wieder erwacht, ich liebe den Sommer, ein Zustand des Verweilens im Jetzt, und ich liebe den Herbst, der davon Abschied nimmt und dies in einer wunderbaren Farbenpracht.

Jahreszeiten sind etwas ganz wunderbares, finde ich.