am Morgen

Es war stockdunkel, ich lag wach im Bett, mein Freund schlief noch tief und fest, da dachte ich mir, gehe ich heute mal ganz früh mit den Hunden raus. Gesagt getan, ich zog mich an, schnappte mir die Hunde und fuhr mit dem Auto zum Parkplatz am Dorfrand. Und da marschierte ich dem Morgen entgegen. Die letzte Laterne leuchtete uns noch, dann verschwanden wir im Dunkel und liefen auf den Waldrand zu.

Ich liebe es, alleine nur mit den Hunden durch Feld und Wald zu laufen, den Tag erwachen zu sehen, sich Gedanken zu machen über das Leben und überhaupt. Das erdet mich. Dann kann ich über alles nachdenken, vieles rückt in die richtige Position, da, wo es hingehört, belastet nicht mehr, ist einfach nur da.

Heute wollen wir auf einen Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, laut WDR der zweitschönste Weihnachtsmarkt der Region, es werden alte Weihnachtsbräuche vorgestellt, die es schon gar nicht mehr gibt.

Da sprachen wir gestern Abend drüber, Weihnachten. Wie unterschiedlich doch für die Menschen die Gefühle zu diesem Fest sind. An Weihnachten sei die Psychiatrie besonders voll, weil eben in vielen Familien die Situation eskaliere, berichtete mir mein Freund, der es wissen muss, er arbeitet dort. Ich habe davon gehört, ich habe es oft gelesen, aber ich kann es mir ganz schwer vorstellen. Weihnachten war bei uns zu Hause immer ein großes Freudenfest, es war meine absolute Lieblingsjahreszeit, ich weiß noch, wie ich zu meinem Opa ganz erstaunt sagte – wir schauten einen Bericht im Fernsehen über Lokführer an Weihnachten – „aber dann sind die ja gar nicht zu Hause!!“ und mein Opa versuchte mir zu erklären, dass nicht alle Menschen Weihnachten feiern und viele an dem Tag auch arbeiten müssten.

In meiner kindlichen Vorstellung war das das Fest, wo man zu Hause sitzt und auf das Christkind wartet. Meine Eltern und Großeltern haben dieses Fest für uns Kinder wirklich wunderschön gestaltet. Diese schönen Gefühle kann ich heute noch abrufen. Für mich ist Weihnachten ein wirklich schönes Fest.

Und trotzdem, dieser ganze Konsumrausch gefällt mir nicht, mir gefällt nicht, dass man zugeballert wird mit Weihnachten, bzw. mit dem, was dafür gehalten wird. In diesem Sinne:

bald bald ist es soweit ;-)

schneemännlein

Gestern hörte ich eine Reklame im Radio da hieß es „nur noch 5 Mal schlafen und dann ist Weihnachten“ und ich wäre fast vom Stuhl gefallen! Wie jedes Jahr so kommt auch diesmal Weihnachten recht überraschend und ziemlich plötzlich 😉 jedenfalls hatte ich den 24. Dezember noch zwei Wochen vor mir, gefühlt irgendwie 😉

Jetzt ist erstmal Wochenende! Und nur noch 4 Mal schlafen…

😉

so…

…da bin ich wieder, mit neuem Outfit! WordPress gefällt mir echt besser. Und heute möchte ich mal auf Jakob Augstein verlinken, der einen wirklich guten Artikel auf SPIEGEL online gestellt hat!

Soviel für heute, muss noch Systemarbeiten durchführen 😉 echt jetzt, neues Modem von UnityMedia ist gekommen, doppelte Downloadgeschwindigkeit, muss ich noch installieren… war früher mein Job… laaaaaaange ist es her:

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