Schmerzen

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Schmerzmittel wirken, in dem sie in einen Prozess eingreifen, nämlich in die Arachidonsäurekaskade. Dieser Eingriff ist wichtig für die Schmerzbekämpfung, leider hängt da auch die Prostaglandinbiosynthese dran, mit der Folge, dass die natürliche Schutzschicht des Magens dünner wird. Das ist der Grund, dass die Schmerzmittel unabhängig von der Darreichungsform den Magen schädigen können. Lange Rede kurzer Sinn, ich befinde mich mitten in der Antihormontherapie mit ihren bekannten Nebenwirkungen. Bei mir ist es vor allem das Knochengerüst, es schmerzt bis ins unerträgliche. Zuweilen täglich. Bislang halfen Schmerzmittel, die wie oben beschrieben wirken, ganz gut. Irgendwann rebellierte mein Magen, also bekam ich Magenschutztabletten. Jetzt wirken auch die nicht mehr, d.h. wenn ich Schmerzmittel nehme, dann muss ich nicht lange auf Magenprobleme warten und die hauen auf den Kreislauf…

…und mich um. Das ganze Gepille bringt mich um den Verstand. Ich mache die Antihormontherapie nicht aus Spaß, ich mache sie, damit der Krebs da bleibt, wo er ist, im Orkus. Weg. Hinfort. Und ja nicht wieder kommt.

Also Schmerzen. Zwei Jahre noch. Sie kommen in Intervallen, die immer kürzer werden. Aushalten. Einfach nur aushalten. Pillen nehme ich dagegen keine mehr. Die machen alles nur noch schlimmer.

Und sonst so? Sonst ist alles ok. Immerhin.

Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Da war ich gestern, es ist eine Wanderausstellung der DGPPN, im Landtag NRW, das ist ja direkt neben meiner Arbeitsstelle. Da wollte ich eh hin und mein Freund fragte mich, da er eine Einladung hatte, na prima dachte ich, verbinden wir das wichtige mit dem unausweichlichen, nämlich sich damit auseinander zu setzen. Prof. Aly sprach, ein nicht unumstrittener Historiker, doch was er zur Nazizeit sagte, das war schon erschütternd. Ich werde dazu mehr lesen. Es waren nämlich nicht die Nazionalsozialisten, die all die Morde und Vernichtung und den Diebstahl des jüdischen Eigentums verbrochen haben, nein, das ist nur die halbe Wahrheit. Mitgemacht hat das „normale Volk“. Die Fakten, die er lieferte, die waren schrecklich in ihrer Konsequenz.

Nicht, dass ich es nicht gewusst hätte, aber so  zusammengefasst, wenn kurz vorher einer der letzten noch lebenden Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz redete, das ist schon sehr sehr erschütternd.

Es war eine gute Veranstaltung. Schwer und gut.

Winter in der Stadt


Heute morgen nach dem wach werden stieß ich einen Schrei aus: der Winter ist da!! Mein neues kleines rotes Auto hat ein weißes Häubchen bekommen 😉 nun werden wir gleich versuchen, die Stadtwohnung zu verlassen und den Landsitz zu erreichen 😉 da werden wir dann sehen, ob mein kleines rotes Auto wintertauglich ist.

Apropos Landsitz, wir schauen uns grad Downton Abbey an, das ist sowas wie „Das Haus am Eaton Place“, wer kann sich daran noch erinnern? Das habe ich mit meiner Schwester so gerne geguckt. Beides sind englische Serien, die zu Anfang des vorigen Jahrhunderts spielen und das Leben von reichen Leuten und ihrem Hauspersonal zeigen.

Aber, das sage ich gleich vorweg, wenn wir nachher den Landsitz 😉 erreichen, dann wartet da kein Personal 😉 nur eine kreischende Katze!

Wer spielt von Euch eigentlich Lotto?
😉

Urlaub

dawillichsein

Ich weiß gar nicht, wann ich das Bild aufgenommen habe, da wartete ich auf den Schulbus, der eines der Kinder meiner Schwester nach Hause bringen sollte. Das muss 2009 gewesen sein. Da lebte mein Mann noch und von Krebs keine Spur. Jedenfalls keine wissentliche. Wie hat sich seither mein Leben verändert! Nun, was sich nicht verändert hat, das ist der Wunsch, Urlaub zu machen 😉 Ich glaube, ich werde dieses Jahr Rügen kennen lernen. Da wollte ich immer hin und war noch nie da. Ich habe ein wunderhübsches Ferienhaus aufgetan, mal sehen, ob das was wird, ich werde berichten!

gekauft!!

Er gehört mir! Heute gekauft! Endlich!! Mein altes geliebtes Prilblumenauto war doch hinüber und nun endlich habe ich nach langem suchen und überlegen und einem Tip meiner Kollegin diesen kleinen Skoda Citigo gefunden, für mich genau richtig. Klein, fein, passt in jede Parklücke, ohne Schnickschnack und in rot. Und in meiner Heimatstadt, also umme Ecke 😉

Nächste Woche kann ich ihn abholen, darauf freue ich mich schon. Werde berichten 😉

entweihnachtet

Die Weihnachtszeit ist um, wenn ich bisher immer erst am 6. Januar alles abbaute, so habe ich es diesmal gestern, am Sonntag getan.

Verpackt und vorbei, für diesmal vorbei, denn man kann ja sagen, dass dieses Jahr wieder Weihnachten ist 😉 Dann packe ich alles wieder aus, aber jetzt ist es erstmal verpackt. Es waren schöne Tage, die Vorbereitung ist immer am schönsten, Geschenke besorgen, Andeutungen machen, sich freuen, wenn der andere gar nicht weiß, was gemeint ist und rumrätselt… hach ich liebe es!

Aber nun ist es vorbei. Es war sehr schön gewesen. Davon werde ich lange zehren. Doch nun fängt mein neues Arbeitsjahr an, stundenreduziert aber nicht mehr krank geschrieben und in der Wiedereingliederung, sondern ganz regular, halt mit weniger Stunden.

Das ist so schön. Dafür bin ich so dankbar. Damit geht es mir wirklich gut.

Wohngedanken

Ein Foto aus dem Moselurlaub

das hat mir damals so gut gefallen und ich stelle mir immer vor, wie wohnt der Mensch dort, der da wohnt 😉 wie geht es ihm, was macht er so, wie sieht die Wohnung aus. Und dann stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn ich dort wohnte. Und dann habe ich gedacht, naja, die Treppen…

😉 im Ernst, wenn man älter wird, dann hupft man nicht mehr so einfach die Treppen rauf und runter irgendwie wird das alles unbequemer. Wenn ich mir vorstelle, meine Kocheinkäufe da hochschleppen… boah neeeeeee 😉

Naja, darum bin ich ja auch in meinem Haus, was nicht mehr mein Haus ist, nach unten in die Wohnung gezogen. Irgendwie ist mir ein ganzes Haus zu viel geworden. Und bald klärt es sich, wer nun da einzieht und dann ist auch wieder Leben in der Bude. Ein leeres Haus ist kein schönes Haus, Häuser müssen voll sein. Da müssen Menschen drin sein. Da muss man Lachen hören.

Gut, soviel zu diesem Bild. Es kommen noch mehr, ich sortiere grad meine Bildersammlung auf meinem iPad. Ich bin nämlich bei meinem Liebsten in der Stadtwohnung und wenn man frei hat, weil Frei-Tag ist 😉 weil ich Freitags immer Frei-Tag habe 😉 dann hat man Zeit für sowas. Außerdem ist das Wetter so usselig, da geht man eh nicht gerne vor die Türe 😦