Zahlenspiele

Gibt es langweilige Zahlen? Definitiv, gibt es. Wie das? 😎 Ich habe schon als Kind den Menschen um mich rum eine Zahl gegeben. Warum weiß ich nicht, aber das war so. Mein Vater war eine 5. Warum kann ich nicht mehr sagen, aber ich wusste schon vor der Schule, dass er eine 5 ist. Nicht wertend gemeint, sondern vom Gefühl. Und darum gibt es für mich auch langweilige Zahlen.

48 zum Beispiel ist eine solche. Oder 32. Totaaaaal langweilig 😎 35 ist ok, 37 auch, die 38 ist spießig…. und so habe ich alle möglichen Zahlen mit allen möglichen Gefühlen. Und oft auch Menschen, denen ich Zahlen gegeben habe. Manchmal kamen auch Farben dazu. Mein Vater war oft braun. Eine braune 5. Aber manchmal war er auch grün. Meine Mutter war übrigens eine gelbe 8.

Vielleicht sind Kinder so. Keine Ahnung, ist auch egal, für mich war es so. Und das Gefühl, dass es langweilige Zahlen gibt, das ist geblieben. Als ich 32 wurde, fand ich das doof. Eben weil die Zahl langweilig war. 42 war ok. 47 war super. 50 war ok. 52 wieder spießig. 56 fand ich doof, ich bin froh, dass ich sie los bin. Ab heute habe ich eine lustige 57 😎

Einfach nur wahr:

Einfach nur wahr!!

Gescheuchten Igel

Ich möchte gerne vor Haustüren kotzen. Es tut mir Leid, meine Wortwahl ist normalerweise eine andere. Aber für diese Menschen fällt mir kaum was anderes ein. Diese Menschen, die angeblich so große Angst vor allem haben, was mit uns passieren kann, wenn wir eine Million Menschen unter 80 Millionen verteilen. Diese Menschen, die sich benachteiligt fühlen und andere darum noch mehr benachteiligen wollen, als sie es eh schon sind.

Ja, ich verspüre einen wahren Brechreiz, wenn ich Nachrichten von solcher Häme und solchem Hass höre, wenn ich lese, was in meinem Land passiert, zu was Menschen sich herunterlassen, um andere zu erniedrigen, um ihre Meinung „kundzutun“ und sich gegen die „Lügenpresse“ zu stellen: Denn das wird man wohl nicht nur sagen dürfen, sondern das wird man wohl auch anzünden dürfen. Brennen soll es scheinbar. Hell und lichterloh. Dächer über den Köpfen Notleidender soll es nicht geben. Und der Staat soll bezahlen…

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Ein schwarzes Schaf im Emmental

So sieht es aus in Europa und mir macht das Angst! Ein Gastbeitrag auf Modepralines Blog:

MODEPRALINE

Dies, meine lieben Leser/innen, ist ein Gastbeitrag einer guten Bekannten aus dem Emmental:

Warum assoziiert man mit dem schwarzen Schaf eigentlich etwas Schlechtes? Wenn alle Schafe weiss sind und eines schwarz (was ich persönlich hübscher finde, weil weiss zu schmutzigem Beige wird), dann ist es doch nur anders.

Bleibt die Frage, ob anders schlecht ist.

Also ich bin Zeit meines Lebens schwarz im Sinne von anders. Ja ok, mein Haar ist dunkel, aber das gibt es ja öfters. In meiner Heimatstadt Düsseldorf fiel ich damit nicht so auf. Eher mit meiner etwas rebellischen Art, und mit der Verweigerung, mit dem Strom zu schwimmen und Männer als Mass aller Dinge zu akzeptieren.

Mit Anfang 20 machte ich mich dann auf ins Land wo Milch und Honig fliessen, die Kühe lila sind und der Käse riesige Löcher hat. Das Land, in dem Heid, Peter und der Almöhi  jodelnd die Berge runterrodeln. Und ich…

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mein Arbeitsplatz

Links neben dem Fernsehturm, da sieht man ein Gebäude, so ein Klotz, der in der Mitte durchsichtig scheint, da arbeite ich, im Stadttor. Normalerweise, wenn es mir richtig gut geht, zwei Tage in der Woche. Derzeit geht es mir richtig gut und es klappt auch. Ansonsten arbeite ich zu Hause, ich habe einen modernen Telearbeitsplatz.

Zu Hause ändert sich ja grad mal wieder alles 😎 mein neuer Mitbewohner hat mit seiner Freundin seine Schlafzimmermöbel rangekarrt, er kämpft auch mit der Situation, immerhin ist es sein Elternhaus. Und dass er dahin wieder zurückkehrt, das hätte keiner gedacht, wirklich keiner.

Nun gut, so ist das Leben. Manchmal ist es anders als man denkt 😎