Krimi aus Israel mal anders gesehen đŸ˜Ž

IMG_3246-001Mein Lieblingsmann bei einer seiner LieblingsbeschĂ€ftigungen 😉 das kann er stĂ€ndig und ĂŒberall und wenn wir so auf Besichtigungstour sind, dann höre ich neben mir immer klickklick 😊 doch dafĂŒr gibt es am Ende des Tages auch wunderhĂŒbsche Fotos. Das Foto hier aber habe ich gemacht, wie man sieht. Da waren wir in Aachen und haben den imposanten Dom besichtigt. Das war schön.

Doch das wollte ich gar nicht erzĂ€hlen, ich wollte von meinen Gedanken berichten, die ich gestern beim anschauen des (wirklich guten!) Krimis „Shalom Berlin“ hatte. Die Kommissarin Sara ist in der zweiten Folge offensichtlich bereits mit ihrem David verheiratet, jedenfalls wird sie von einem Kollegen nach Hause gebracht, der ein aus seiner Vergangenheit stammendes negatives GefĂŒhl bei David auslöst und dann gehen beide ins Haus.

Sie gingen nicht hĂ€ndchenhaltend verliebt… lalelu… sondern es gab da ja eine Spannung. Und doch, diese Szene hat mich sehr angerĂŒhrt. Ich kann jetzt nicht mal mehr genau sagen, warum, aber…

…genau an der Stelle dachte ich, wie schön es ist, wenn man nicht allein ist. Ich meine das jetzt nicht so, dass es unbedingt immer Mann und Frau… verheiratet… und so weiter, es geht mir um Menschen, die einander zugetan sind, egal in welcher Konstellation. Und man muss auch nicht unbedingt zusammen wohnen. Mir ging es glaube ich um das gemeinsame erleben. Auch in Spannungssituationen gemeinsam sein können. Einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt als Paar zu haben.

Vielleicht ging es mir auch darum, Konflikte nicht brachial zu lösen, oder nur auf sich bezogen, denn manche Dinge gehen nur gemeinsam. Einen Konflikt kann man nur gemeinsam lösen. Und gerade wenn Spannungen da sind, dann merkt man doch, ob es gemeinsam klappt oder nicht.

Es war jedenfalls genau der Augenblick in dem Film, als die beiden, mit Abstand, nacheinander, auf das Haus zu gingen und dann hinein, der mich so angerĂŒhrt hat. Dieses nacheinander, dieser Abstand, und doch gemeinsam.

Da musste ich an meinen Lieblingsmann denken und wie glĂŒcklich ich bin, dass wir zusammen sind 😊

 

Autor: Gabi Schoek

It's only words and words are all I have to take your heard away. (Bee Gees)

2 Kommentare zu „Krimi aus Israel mal anders gesehen đŸ˜Ž“

  1. wundervoll, liebevoll geschrieben und ich kann Deine Gedanken nur bestÀtigen, wie wundervoll ist es nicht allein zu sein, gutes wie schlechtes mit einander zu teilen, positive Spannungen aber auch negative mit einander auszuhalten.
    Ich habe auch so einen Fotograf an meiner Seite, da können SpaziergĂ€nge schon mal ganz schön lange dauern 🙂
    Lieben Gruss auch an Deinen tollen Lieblingsmann 😉 gut dass es ihn gibt an Deiner Seite
    Namaste Katinka

    GefÀllt mir

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