Wiesenschaumkrautgedanken

HundeI0046aWir haben eine große Wiese am Hammer Bach, dort wächst dann im Frühjahr das Wiesenschaumkraut und ich nehme mir immer wieder Sträußchen davon mit… nahm, um ehrlich zu sein. Denn ich gehe nicht mehr am Sonntag morgen in aller Herrgottsfrühe dort spazieren… weil ich keinen Hund mehr habe. Ich bin immer mit meinem Gemixe ins Auto gestiegen und dann sind wir dorthin gefahren. Ich habe meinen Gedanken nachgehangen, Muxi hat „Hundezeitung“ gelesen 😎 wer war alles vor mir da und wann und wie groß, das können die Hunde ja alles aus den Markierungen „lesen“, die andere Hunde hinterlassen. Ja, das fehlt mir. Und bevor jetzt jemand auf die Idee kommt, ich könnte mir ja einen neuen Hund anschaffen… das fehlt mir nur mit Muxi. So ist es einfach. Ich trauere noch. Sein kleines Hundemäntelchen hängt noch im Flur, was ich ihm in den letzten Wochen gekauft hatte, er hat so gefroren, so klapperdünn wie er am Ende war. Früher hat er sowas gehasst, aber als er sich für den Weg zur Regenbogenbrücke vorbereitete, da hat er die Wärme genossen und sich das Mäntelchen anziehen lassen.

Er fehlt mir.

Spike ist grad gekommen, hat gefressen, sich von mir schmusen lassen und nun liegt er neben mir (ich sitze im Bett mit einer dampfenden Tasse Kaffee und meinem MacBook) und putzt sich ausgiebig. Spike ist gut, er tut mir gut, mehr kann ich grad nicht: Katze.

In zwei Wochen…

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Katzenupdate

Also, heute morgen weckte sie mich wieder mit Gemaunze, saß unten vor der Türe, wollte raus. Ich lass sie raus, sie läuft sofort vor die Haustüre der Nachbarin. Ich denk, gut, probiere ich es mal, hole Futter, stelle es vor ihre Nase und…

…SIE FRISST!!!

Zwar nur wenig, aber immerhin. Gehe in den Keller zu ihrem Plätzchen, alle Näpfchen leer!! Gehe wieder hoch, hockt sie maunzend vor der Türe, will rein. Ich lass sie rein. Sie geht ins Wohnzimmer ins Hundekörbchen direkt an der Heizung und da schläft sie nun. Der Hund ist konsterniert.

Ich bin erstmal froh.

– werde weiter berichten –

das Leben mit Tieren

Das ist mein kleines altes Millchenpillchen, stolze 20 Jahre alt, immer noch fit, und doch musste gestern der Tierarzt einen Hausbesuch machen. Sie frisst nicht mehr. Seit drei Tagen hat sie sich verändert, kein lautes forderndes Gekreische weckt mich mehr, sie liegt nur noch auf ihrem Plätzchen und wenn ich ihr was zu Essen hinstelle, ihre absoluten Favoriten: Thunfisch und Hähnchen, dann guckt sie nur müde in den Napf und geht. Am liebsten liegt sie in der dunklen weichen Ecke im Keller (ist kein echter Keller, ich habe da mein Büro und dort ist es warm), die ich ihr da gemacht habe, rollt sich zusammen und schläft.

Der Tierarzt hat sie gründlich untersucht, sie hat keine Schmerzen, nichts an den Zähnen, es geht ihr eigentlich gut. Eigentlich. Aber uneigentlich will sie vielleicht nicht mehr.

Ich stelle ihr immer wieder frisches Fressen hin, sie trinkt nur. Sie ist 20. Vielleicht müssen wir bald voneinander Abschied nehmen.

welpenlos

So, hier bin ich wieder, die wunderschöne Welpenzeit ist vorbei und ich habe also wieder Zeit und kann bloggen und sonstige Dinge tun ;-))))))) wie wunderschön!! Gestern wurde der letzte Welpe in seine neue Familie abgeholt, sie sind alle supergut untergebracht, das ist so klasse und macht uns, die Menschen von dem Hundevater Diego und mich, richtig froh. Das war alles so klasse und ich bin so froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Ich will es niemehr missen, dieses Erlebnis. Nie mehr. Wie die kleinen geboren wurden, das war schon toll. Wie Biene das alles gemacht hat, als habe sie noch nie etwas anderes gemacht, der Instinkt hat sie geleitet und sie hat es großartig gemacht.

Drei haben es ja nicht geschafft, doch unser Tierarzt versicherte mir, das sei in der Natur nunmal so, da überlebten nur die Stärksten und so sei es einfach. Vier ist auch irgendwie die optimale Anzahl, es hat alles seinen Sinn, auch wenn wir natürlich traurig waren.

Aber Bob, Paula, Bilbo und Pepe sind echt gute Hunde geworden, die Menschen von Diego haben sich aber auch alle Mühe gegeben und sind oft mit den Kleinchen draußen auf der Wiese gewesen oder haben sie, als sie größer waren, über Nacht mit nach Hause genommen, natürlich nicht alle auf einmal ;-)))) So haben sie sich gleich von Anfang an an andere Hunde gewöhnt und Menschen und Kinder und viel Auslauf und das hat sie zu ausgeglichenen guten Hundchen gemacht. Der Rest liegt jetzt bei den neuen Familien, aber die Rückmeldungen sind schon prima.

Es ist somit gut gelungen, was wir da gemacht haben. Wir haben uns aber auch alle wirklich viel Mühe gegeben, dass die kleinen Wesen einen guten Start ins Leben hatten.

Uns war auch gutes Futter so wichtig, denn wer weiß schon, dass in tierischen Nebenerzeugnissen, und das ist in Billigfutter immer drin, richtig schreckliches Zeug drinne ist, u.a. auch die in den Versuchslabors verendeten oder getöteten Tiere. Ratten voller Krebsmittel als Beispiel. Das wollte ich den Kleinen nicht antun und darum war uns wichtig, dass die neuen Menschen auch auf das Futter achten. Aber alle haben mitgezogen, weil ihnen das Leben ihres neuen Lieblings genauso am Herzen liegt wie uns.

Soviel zu den Hunden, ich genieße jetzt einen leckeren kühlen Weißwein unter dem Zelt im Garten, der Stress ist vorbei, auch wenn es wundervoll war, jetzt kehrt die Ruhe wieder ein und der Kleine Mexi ist heilfroh, dass die Nervteile endlich verschwunden sind und er jetzt wieder das Prinzchen ist!!!! Ich meine, er war immer das Prinzchen, das wird er auch bleiben, aber so Welpchen beanspruchen doch viel Zeit und das mag er ja nun gar nicht, weil meine Zeit, die gehört doch eigentlich ihm…

;-))

hundegefüllte Gedanken und Gefühle

Also, meine Tage sind voller Gedanken und Gefühle für unsere Hunde!!!! Dass wir drei schon so früh verloren haben war erst ganz schwer für mich, aber die Natur ist so und alles hat seinen Sinn. Ich habe sie im Vorgarten begraben und Vergissmeinnicht gepflanzt. Vergessen werde ich sie bestimmt nicht, es war doch mein erster Wurf!!!

Jedenfalls haben wir ja jetzt die WebCam und Felix passt drauf auf und es wird schon alles gut gehen. Vier Welpies sind ja auch eine Menge und wenn sie gesund bleiben und munter, dann will ich’s zufrieden sein!!

Ein Spaziergang im Regen






Weithin eine Heide, bemoostes Gestein,
ein wenig Wasser glänzt ferne,
wo die Sonne sank, ein goldroter Schein,
vereinzelte bebende Sterne.

Und seltsam sausend im Abendwind
gestrecktes, geseufztes Hauchen,
als ginge in ihm eine Seele um,
in irdisches Elend zu tauchen.

Da die Sonne sich hob, hob tausendfach
sich Hoffnung auf mutigen Schwingen;
wer weiß. nun mag dieser seufzende Wind
Gestürzte und Wunde bringen.

Wer weiß, sie sammeln sich hier vielleicht
wie Vögel in herbstlichen Zügen
und versuchen: haben die Flügel noch Kraft
oder werden sie nie mehr genügen.

Und manche wissen sich längst unterwegs
stummströmendem Tode entgegen,
die andern flattern in Schwärmen auf
sich in Menschenträume zu legen.

Jens Peter Jacobsen

übersetzt von Rainer Maria Rilke

Samahaaris Geschenk

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, oder anders ausgedrückt, mächtige Veränderungen schmeißen ihre Blogs vorweg ;-)))))) Wie man es nimmt, es hat sich so viel getan in den letzten Monaten. Soooooo viel. So verdammt viel. Ich bin meiner Störung auf die Schliche gekommen, Dank Lalamann, Dank EMDR, ich habe diese komplette Wirrnissfamilie entschlüsselt, und ich habe Wirrhaari integriert, die jetzt kreativ geworden ist, die sich alle ihre Wünsche erfüllt und die darüber berichtet!

Denn aus Wirrhaari wurde sozusagen Samahaari und sie hat ihren Blog verschenkt, nämlich Biene, die vielleicht bald viele kleine Hundekinder hat. Es war nicht geplant, aber es war schon immer mein Wunsch, und sollte es geklappt haben, dann wird es hier viele Berichte und Fotos geben.

Hundeleben

Heute war es dann soweit. Ich war mit den Hunden unterwegs, Biene war ja heiß, zeigte aber seit zwei Tagen kein Interesse mehr an Rüden. So ließ ich sie ohne Leine laufen. Wir trafen auch diverse Hunde, auch unkastrierte Rüden, sie ließ alle links liegen. Wunderbar, dachte ich…

Dann tauchte am Horizont Cid auf, der die Art wie Biene ist, nur größer und dunkler, er sieht wirklich aus wie ein Wolf. Die beiden sahen sich und stürmten aufeinander zu…

…und nun warten wir also auf Junge!

Es werden schöne, zumindest sehr imposante Hunde geben, hoffentlich nicht allzu viele…

Hundedramen

Ich habe einen schlimmen Hundeabend hinter mir, war mit der Hunderunde auf dem Feld, es war schon dunkel. Auf dem Sportplatz in der Nähe waren die Flutlichter an, immerhin, aber dennoch war es dunkel. Biene und Mexi verfolgten einen Hasen. Was sie oft tun, was dem Hasen nichts macht, weil sie kriegen ihn eh nicht, und außerdem kommen sie immer wieder.

Heute nicht. Biene kam wieder, Mexi nicht. 20 Minuten stand ich frierend auf dem Feld, kein Muxi gar nirgendwo.

Dann rief ich verzweifelt zu Hause an, Hajo sofort zur Haustüre, und da sass er, der kleine Krauter. Rannte sofort ins Haus, aufs Sofa, und dann kam ich, er schmiss sich an mich ran. Ich schmiss mich an ihn ran. Nun werden wir die Nacht doch wie immer unter einer Decke verbringen, der kleine Muxi und ich.

Er ist doch unser Augäpfelchen. Das kleine Krauterlein. Jetzt liegt er in Hajos Bett und schläft.

Und ich versuche runter zu kommen.

Unser Bienchen

Das ist unser Bienchen, unser liebes Bienchen. Sie ist so eine liebe Hündin, sie liebt Kinder, sie ist zutraulich, sie geht auf jeden Menschen offen und frei zu. Sie hat keine Angst, sie ist gut sozialisiert, wie man so sagt, sie ist einfach eine wirklich liebe Hündin.

Ich wollte immer einen guten Hund haben, einen, mit dem ich sorglos spazieren gehen kann, einen, mit dem ich einer Horde Kinder begegnen kann, ohne dass ich mir Sorgen machen muss.

Ich muss mir keine Sorgen machen. Biene ist einfach eine wirklich liebe Hündin.

Ein Hundetag am Rhein

War das ein schöner Tag gestern, ich war mit Panta Rhei am Rhein, ach war das schön. Die Hunde sind um die Wette gerannt und haben getollt und eine Lebensfreude verbreitet, sowas hebt meine Stimmung. Denn mir ging es gar nicht so gut. Es waren alte Gefühle, die auf neue Situationen nicht passten. Ich lerne grad leben, so kommt es mir manchmal vor. Und genau dabei helfen mir die Hunde so. Weil sie einfach leben.

Negrita und Biene haben jedenfalls ziemlich schnell Freundschaft geschlossen und ganz doll getobt, sie kennen sich ja, haben sich jedoch lange schon nicht mehr gesehen. Der kleine Mexi ist einfach nur froh, wenn er dabei sein kann. Er ist so ein liebes Kerlchen. Ich freue mich über diesen Hund. Ich glaube, er hat das Leben am Strand auch genossen. Jedenfalls lag er sehr entspannt dort.

Meine Freunde

2005

Man erzählt sich, dass Hunde die Mittler zwischen der physischen und der metaphysischen Welt sind, auch „Unterwelt“ genannt oder Unbewusstes. Sie sollen mit seherischer Gabe gesegnet sein und die sichtbaren und unsichtbaren Seiten des menschlichen Lebens kennen. Und für die Irokesen war der Hund der Bote und Fürsprecher im Himmel.

Für mich sind sie meine Seelenbegleiter.

2006

Wie Heinz Rühmann schon so richtig sagte, natürlich könne man ohne Hunde leben, es lohne sich nur nicht. Ja, da hat er Recht. Es lohnt sich nicht.

Ich meine damit jetzt nicht och sind die süüüüüß und wie niedlich und tägliche Spaziergänge und Bewegung. Das ist alles so, ja, stimmt. Aber es geht um mehr. Es geht darum, dass Hunde mit uns kommunizieren, in ihrer Sprache, einer Sprache ohne Worte. Wir müssen uns darauf einlassen, sonst verstehen wir sie nicht. Wenn wir auf die Welt kommen, haben wir auch noch keine Worte, wir lernen erst ganz allmählich sprechen. Und dieser vorschulische Sprachtest, der grade in NRW läuft, zeigt ja, wie schwer das ist.

Nonverbal „reden“ kann aber jedes Menschenwesen, was auf die Welt kommt. Wir verlieren diese Fähigkeit nur mit der Zeit immer mehr, nicht ganz, aber eben immer mehr. Und Hunde führen uns genau da wieder hin. Wir erweitern uns also quasi, wenn wir mit ihnen leben. Wenn sie unsere Freunde sind. Wenn sie uns begleiten.

2007

Meine Hunde begleiten mich. Ich lebe mit ihnen. Mittlerweile „verstehen“ wir uns blind. Das ist erstaunlich, aber ich kann erkennen, wenn Biene den Raum betritt, was sie vorhat. Ich „sehe“ Mexi an, was er möchte, wenn er vor meinem Sofa steht und mich anschaut.

Ich bin in meinen Gefühlen und Empfindungen freier geworden, seit ich mit meinen Hunden zusammen lebe. Sie zeigen mir den Weg der Seele, sie zeigen mir Dinge, die in unserem reizüberfluteten Alltag schon lange untergegangen sind. Manchmal sitze ich auf dem Sofa, das kleine Mäxchen tief in meinen Arm gekuschelt, Stille um uns herum, oder das leise Scharchen von Biene, die auf meinem Bett liegt, und mir geht es einfach nur gut. Ich spüre diese Seelenbegleiter in meiner Nähe, ich spüre ihre Hilfe, ihre Seelenhilfe.

Muxis Lieblingsplätzchen

Hier liegt der kleine Mux morgens am liebsten, auf meinem Bett unter der Hundedecke, möglichst versteckt! Wir sind immer noch ganz erschüttert und unsagbar glücklich, dass wir auf unsere innere Stimme gehört haben! Gestern waren wir bei unserem Lieblingsitaliener auf dem Kirchplatz, dort können die Hunde frei laufen und es gibt auch das ein oder andere Leckerlie von Ottorino. Es war eine Freude, ihnen dort beim herumtoben zuzusehen.

Auf diesem Kirchplatz wurde übrigens die Familiensaga aus dem Ruhrgebiet „Rote Erde“ gedreht, die spielte um 1890 und die Häuser dort sind aus der Zeit und nahezu erhalten geblieben.

Nein das wollen wir nicht!!

Unser kleiner Muxi hat eine chronische Ohrenentzündung, es ging vor einem Jahr los. Wir hatten davon keine Ahnung und waren auch erst ziemlich hilflos. Der Arzt behandelte diese dann mit Antibiotika und als es nicht besser wurde sondern die Spritzen immer mehr werden sollten, haben wir den Arzt gewechselt und dann wurde es besser.

Tja, und nun hat sich die Entzündung wieder ein wenig verschlimmert und der Arzt meinte, er müsse operiert werden. Gestern dann war Hajo dort und hat sich die OP erklären lassen. NEIN! NIEMALS! NEIN und nochmal NEIN, das lassen wir mit unserem Muxi nicht machen!!!!!! Die wollten doch den Kopf aufmeisseln und den Gehörgang frei legen und NICHT MEHR ZU MACHEN, das muss man sich mal vorstellen!! Er würde dann ein ganz anderer Hund werden, aber das sei nicht so schlimm. Hallo?! Nicht schlimm?! Spinne ich oder was?!

Und dann habe ich im Internet recherchiert und in unserer Hunderunde ist ein Züchter, der hat auch einen Hund mit einer chronischen Ohrenentzündung. Als ich ihm von der OP erzählte, ist der fast ausgeflippt. Also, so eine Ohrenentzündung ist nix dramatisches, man muss einige Maßnahmen ergreifen. Trockenfutter weg, kein Dosenfutter mehr. Nur noch Frischfleisch und bestimmte Nahrungsergänzung. Alles möglichst biologisch. Ich habe schon bei Tackenberg Fleisch bestellt, gestern, heute ist es angekommen. Wir werden jetzt konsequent die Ernährung umstellen und das Öhrchen zweimal in der Woche richtig sauber machen. Ohne Q-Tipp, denn die sind gefährlich.

Unser kleiner Muxi wird nicht operiert. Wir kriegen das auch anders hin. Er bleibt heile!!

Derzeit meine Beschäftigung

Links ist meine Biene, rechts ist mein Mexi und in der Mitte, das ist Funny, unsere Pflegehündin. Samstag aus Spanien gekommen, so eine liebe Seele, 7 Monate alt und sie lernt mit rasender Geschwindigkeit. Samstag noch hat sie wie Espenlaub gezittert, wenn sie ins Auto sollte, heute springt sie rein und tut so, als mache sie das schon immer. Gäbe es diese Tierschützer nicht, sie würde schon nicht mehr leben. Jetzt sucht Funny ein zu Hause.