Klimawandel?

BlitzschlagWir hatten hier auf der Straße so richtig Drama, Unwetterdrama, es blitzte und das Gewitter kam immer näher. Und dann, so wurde mir berichtet, schlug der Blitz in den Garagenhof hinter unseren Grundstücken ein. Es muss fürchterlich gescheppert haben, zum Glück war ich beim Doc und habe nix mitgekriegt. Vermutlich wäre ich vor Schreck umgefallen. Der Blitz hat ein Kabel von RWE getroffen, so ein Hauptversorgerkabel. Und ist dann dieses Kabel entlanggerast in vier Häuser hinein. Ich bin Haus Nümmero drei 😳 Das Haus unmittelbar vor dem Einschlagsort (zwei Häuser weiter als meins) ist elektromäßig völlig defekt. Da geht gar nichts mehr und alles ist kaputt. Und wenn ich alles sage, meine ich ALLES 😱 Der Nachbar neben mir hat kaputte Fernseher und Computer. Und ich eine kaputte Heizung. Beim Nachbar zur anderen Seite ist lediglich das Internet explodiert 😜 nein, Scherz beiseite, der Router durchgeschmort.

Keine Heizung ist um diese Jahreszeit egal. Kein warm Wasser ist hingegen doof. Zum Glück bin ich versichert, der Spaß kostet nämlich so an die 2.000 Okken. In Worten ZWEITAUSEND.

Und jetzt geh ich zu meinem Freund duschen. Der gewährt mir Asyl 😎

Daisy lässt grüßen!

Vor dem Hundegang mit allerlei Zeugs unter der Jacke an und Sturmhaube und Grubenlampe, leider etwas unscharf, da ohne Blitz:

So sehen unsere Straßen aus, da kommt man nur mit Allrad durch, oder mit Hunden ;-))))

Und eine Dorfhauptstraße haben sie gesperrt, da sind jetzt noch, es ist gleich Mitternacht, drei Räumfahrzeuge seit heute Mittag damit beschäftigt, den Schnee wegzuräumen, ob sie es bis Morgen schaffen?

Warum ich meine Heimat liebe

Ja, Heimat! Das ist und bleibt meine Heimat, auch wenn der Begriff vielleicht antiquiert ist, da bin ich groß geworden, dort sind wir als Kinder lachend über die Felder gelaufen auf der Suche nach Abenteuern und ich wollte niemals dort weg. Niemals!! Ich lebte im Haus meiner Großmutter und ich war glücklich. Dann wurde ich Jugendliche und dachte, ich ersticke da, ich halte es nicht mehr aus. Und bin fortgezogen.

Heute lebe ich wieder im Haus meiner Großmutter, es gehört nun mir. Und ich liebe es. Es ist alt und verwohnt und verwinkelt und ich liebe es. Ich renne nicht mehr über die Felder, ich gehe gemächlich, das ist dem Alter geschuldet. Meine Hunde rennen.

Aber meine Seele, die rennt, die rennt vor Glück und vor Zufriedenheit, dass ich genau da lebe, wo ich lebe.

Und alles andere, das kriege ich auch noch hin.

Das weiß ich!!