Sparflamme

 

Also, es wird ein bisschen sparflammiger hier werden 😉 aber es ist doch mein erster Blog, 10 Jahre ist er jetzt alt und schließen kann ich ihn nicht. Doch ab und an ein Foto, ein kleiner Text, das ist schon noch drin.

Wie zum Beispiel meine schönen Obstkisten, die jetzt ein Regal bilden, ich finde sowas ja immer wunderschön! Und es passt in mein altes Haus 😉

Viktor Frankl

Jeder hat im Leben seine eigene spezifische Mission oder Berufung…
Weder ist er in dieser zu ersetzen,
noch lässt sich sein Leben wiederholen.
Daher ist die Aufgabe eines jeden so einzigartig wie seine spezifische Möglichkeit,
sie zu erfüllen.[…]

Letzten Endes sollte der Mensch nicht fragen, was der Sinn seines Lebens ist,
sondern erkennen, dass er es ist, der gefragt ist.
Jeder wird, in einem Wort, vom Leben befragt;
und er kann nur dadurch antworten,
dass er für sein eigenes Leben antwortet;
auf das Leben kann er nur dadurch antworten,
dass er verantwortlich ist.

Viktor Frankl

Mein Wandersmann 😎

12 Kilometer sind wir heute gelaufen, eigentlich sollten es 8 werden, aber wir haben uns verlaufen 😉 doch es war wunderschön, wie immer, ich wohne ja auch wirklich schön! Mit dem Bürgerverein, echt jetzt, und eine alte Kollegin von meinem Wandersmann hat das organisiert, die hat vielleicht gestaunt 😉  Also WIR haben uns verlaufen, mein Wandersmann und ich, als wir uns von den anderen trennten, aber ist ja egal, bei dem schönen Wetter macht sogar verlaufen Spaß 😉

Es war jedenfalls eine gute Übung für sein Vorhaben und ich mag wandern ja sowieso. Und hinterher habe ich mich um seine Füße gekümmert und jetzt kümmere ich mich um seinen Magen 😉

Flüchtlingsgedanken

Ich sitze in meinem Vorgarten und genieße das Leben. Die Sonne scheint und es geht mir gut. Und ich denke an das Gespräch, was ich heute mit einer Kollegin hatte. Dass wir teilen müssen.

Tausende Menschen ertrinken jedes Jahr, weil sie sich auch ein Leben wünschen, das nicht von Krieg und Hunger und Armut bedroht ist. Für sie ist das, was ich lebe, vergleichbar mit dem Paradies. Ich erzählte meiner Kollegin von der Arbeit meines Großvaters direkt nach dem Krieg. Er war der erste in unserem Dorf, der entnazifiziert wurde (was für ein Wort!), weil er alles war, alles, aber kein Nazi. Dafür bin ich heute noch dankbar!! Jedenfalls wurde er sofort für die Verteilung der Flüchtlinge eingesetzt, er kannte doch jeden und alles und wusste, wo Wohnraum „übrig“ war, wo noch jemand reinpasste, auch wenn es eng wurde.

Und er hat mir von den Reaktionen erzählt, von der Ablehnung, von dem seltenen Willkommen, von dem teilen müssen.

Darüber sprach ich mit meiner Kollegin. Wir werden teilen müssen. Die Insel Europa kann ihren Wohlstand nicht für alle Ewigkeiten für sich behalten.

Ich habe keine Ahnung, wie das gehen soll. Ich verstehe nichts von Wirtschaftsfaktoren und Globalisierungsmechanismen. Aber angesichts der Menschen, die aus Verzweiflung über ihre Lage zu uns kommen, weiß ich nur eins: wir werden teilen müssen.

Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!

Yeah!! Donnerstag geht es nach Berlin, mein Freund und ich, ich habe einen Termin und er begleitet mich. Wir haben uns für eine Zugreise entschieden, um ausgeruht in der Hauptstadt anzukommen. Wir haben beide unsere eigenen Erinnerungen an Berlin und werden schauen, was sich alles verändert hat. In uns. In der Stadt. Und überhaupt 😉

Beide haben wir diese Auszeit nötig, außerdem freue ich mich auf die Veranstaltung, zu der wir am Freitag eingeladen sind. Dort geht es um die feierliche online-Schaltung des neuen Moduls Brustkrebs, bei dem ich auch mitgemacht habe.

Und heute ist Günter Grass gestorben, mit dem mich ein Traum verbindet, den ich vor 9 Jahren hatte. Den kann ich heute noch genau nachspüren, so intensiv war er.

minimal maximal

Wir haben dieses Jahr Ostern verrenoviert 😉 meine Schwester macht sich doch in ihrem Haus eine Wohnung fertig, also es ist ja so, dass ich meiner Schwester mein Haus geschenkt habe, darum ist es jetzt ihr Haus und nun möchte sie darinnen auch eine Wohnung haben. Das ist echt krass, weil: ich wohne ja nun seit einiger Zeit unten, das ist meine erste Wohnung in meinem Leben sozusagen, da bin ich reingeboren. Und oben, wo ich bisher wohnte, da richtet sich meine Schwester nun ein und da wurde sie reingeboren. Krass, oder?

Sie kommt zwar nur ab und an vorbei, sie wohnt ja im Orient, weit weit weg, aber sie kommt. Ach ist das schön.

Und noch schöner, nein, nicht noch schöner, aber auch schön ist, dass ich am Wochenende wieder mit meinem Freund wandern gehe. Er hat Großes vor und wir müssen üben 😉

Der Sommer möge kommen!!

Und maximal minimal heißt, meine Schwester ist eine Minimalistin, möglichst wenig Möbel, wenig an den Wänden, kaum bis kein Zeug. Ihr Bad sieht so aufgeräumt aus. Ich bin das genaue Gegenteil, alles voller Zeug. Ich LIEBE Zeug. Ich bin ein Zeugmensch 😉

 

Sandstürme haben keinen Namen ;-)

Heute wollte meine Schwester kommen, mit dem Flieger, doch der ist jetzt auf dem Weg nach Kuwait City, der hat nicht landen können, wegen:

SANDSTURM!! Da haben wir hier grad den Niklas überstanden, da geht das da unten los. Alles dicht. Aber sowas von dicht. Nix geht mehr. Und wenn man raus muss, dann ist man gleich voller Körnchen. Und die sind überall. ÜBERALL. Vollverschleierung. Brille. Mundschutz. Ohne geht gar nicht.

Hoffentlich kann sie morgen fliegen. Wie blöd!!

es geht langsam los :-)

So langsam tut sich was in meinem RaumWort, ich will schließlich meine Texte unter das Volk bringen 😉 und da fange ich mal an mit „Die Tage des weißen Elefanten“. Da geht es um Alzheimer, soll man ja nicht meinen, ist aber so. Und da ich eine nette Grafikerin habe, so eine richtig echte, habe ich auch richtig echte Grafikdateien 😉

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unverhofft kommt oft ;-)

HeizungNeuHeute habe ich so um die 8000 Euronen ausgegeben 😉 echt jetzt, so richtig das volle Geld 😉 Für einen Apparat, den Ihr auf dem Bild hier sehen könnt, der dafür sorgt, dass man nicht kalt duschen muss und dass es in der Stube warm ist 😉

Tja, unverhofft kommt oft. Meine alte Heizung, die ja nun auch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hatte, verlor Wasser… Ende vom Lied, Kessel gerissen, nix zu machen, also neu.

Nun habe ich eine neue vollautomatische Heizung, ich glaube, die kann auch Brötchen backen 😉 Das wird ja alles immer moderner, Computer halt. Ein Computer, der heizen kann. Nun, ich hatte Geld gespart und wollte mir eine neue Haustüre kaufen, aber wer braucht schon eine neue Haustüre 😉 eben, neue Heizungen tun’s auch 😉

was für ein schöner Tag

Morgen, Sonntag, haben wir ja nun Jahrestag, ach wie herrlich ist das 😉 in meinem Alter Jahrestag 😉 wer hätte das gedacht, schon irgendwo unglaublich. Jedenfalls wollten wir heute, Samstag, simpel einkaufen fahren, da klingelte es und das kleine Enkelchen meines Freundes stand strahlend vor der Türe und so landeten wir stattdessen auf dem Spielplatz. Bei herrlichstem Wetter saß ich mittenmang von jungen Eltern – derweil der Opa sein Enkelkind bespaßte – und betrachtete die kleinen bis kleinsten Wesen um mich herum und stellte eine Favoritenliste auf 😉 gewonnen hat eine ganz ganz kleine mit süßem Mondgesicht, die kaum laufen konnte, aber unbedingt schaukeln wollte. Der Vater nun erklärte ihr, dass die Schaukeln besetzt seien, woraufhin sich ihr süßes Gesicht derart verfinsterte, ich hätte sie knutschen mögen, echt 😉 die kleinen Mundwinkel zogen sich beängstigend nach unten und bevor das laute Geheul ausbrach, hatte der Vater dann eine andere offensichtlich zündende Idee und zog mit meiner Favoritin davon 😉

Opa hatte sich derweil als Burgbaumeister betätigt, streng nach Anweisung, das gemeinsame Begutachten führte dann dazu, dass ich nach gefühlten Jahrzehnten mal wieder Sand in den Schuhen hatte 😉 und dann ging es doch noch in die Metro, erstens gibt es da frischen Fisch – die Familie meines Freundes hatte sich angesagt und ich koche doch so gerne, je mehr Menschen, desto besser 😉 – zweitens haben die da auch Ü-Eier. Die sind ein MUSS. Einkaufen mit Enkelchen ohne Ü-Ei ist schlicht nicht möglich 😉

Familie ist etwas sehr schönes. Es sind diese Kleinigkeiten, die mich das fühlen lassen. Ich sehe meinen Vater vor mir, mit den damals noch kleinen Töchtern meiner Schwester. Davon reden sie heute noch, von Opa, was er mit ihnen alles gemacht hat, im Urlaub. Denn einen gemeinsamen Alltag gab es leider nicht, da lagen 3000 Flugmeilen zwischen. Ich sehe meine Mutter, wie sie strahlte, wenn sie für die Kinder etwas nähen konnte. Grenzenlos verwöhnte Enkelkinder. Ich selber kenne das auch. Meine Großeltern waren das Paradies für mich, mein Kinderparadies. Ich lebe heute in ihrem Haus und dass ich da so glücklich bin, hat auch mit meinen Großeltern zu tun.

Familie ist, jedenfalls für mich, etwas sehr schönes.

Heraldik

Mein Freund ist ein Wappenfan, er hat da richtig Ahnung von. Heraldik nennt sich das, ich wusste gar nicht, dass es dieses Wort gibt 😉 nun, man lernt nie aus irgendwie, aber ich find’s tatsächlich interessant. Klar hab ich ihm dann auch Löcher in den Bauch gefragt, was heißt das… wozu ist dies… und warum machte man das überhaupt und macht man das heute auch noch und wieso warum weshalb… 😉 und dann hab ich so flapsig gesagt, mach mir doch auch mal eins…

Und dann hat er mir eins gemacht 😉

noch ein Jahrestag

Morgen kommt der Elektromeister, der hier im Haus schon so einiges gemacht hat. Er wird nun die letzte Etage neu verstromen 😉 da liegen noch die alten Leitungen von 1952. Naja, nicht in allen Zimmern, aber es ist einfach alt und muss neu gemacht werden. Bevor die Wohnung bezogen werden kann, muss es neu gemacht werden, führt kein Weg dran vorbei.

Früher hatte man doch im Wohnzimmer eine Deckenlampe, eine Stehlampe (Tütenlampe, wer erinnert sich noch?), ein Radio und später dann einen Fernseher. Wenn überhaupt. Mehr hatte man doch nicht. Jedenfalls Anfang der 50er Jahre 😉

Es geht also los. Dann Teppichboden rausreißen, Tapeten ab, die Küche… ich weiß noch genau, wie ich da eingezogen bin, Mitte der 90er Jahre…. WAAAAAAS? Das ist schon 20 Jahre her? Leute, wie die Zeit vergeht. Voll krass das alles.

Naja, so ist es. Heute abend aber ist erstmal nur gar nix angesagt. Ausruhen. Derzeit ist es anstrengend, das Leben um mich rum.  Aber es geht mir gut, am Sonntag haben wir Jahrestag. Ein Jahr sind wir dann schon zusammen, mein Freund und ich. Leute, wie die Zeit vergeht 😉

Jahrestag

Heute vor 10 Jahren habe ich mit dem Bloggen angefangen. Damals war das noch was exotisches, heute ist es stinknormal. Auch wenn es heute immer noch Leute gibt, die damit nix anfangen können oder es nicht verstehen. Wer kennt das Buch der 1000 Verrückten? Stammt aus Berlin. Als das Telefon erfunden wurde und sich ca. 1000 Berliner so ein Ding einrichten ließen, damals noch mit Vermittlungsstelle und dem ganzen Kram, den man nur aus alten Filmen kennt, da wurden diese Leute belächelt und für verrückt erklärt und das Buch der 1000 Verrückten war demnach das Telefonbuch.

Tja, ewig Gestrige gabs schon immer und wird es immer geben 😉

Mütter

Meine Mutter starb vor einen Jahr und jetzt ist die Mutter meines Freundes gestorben, wir gehören zu der Generation, deren Eltern nun sterben. Es ist eine andere Zeit. Ein seltsames Gefühl. Doch anders als seine Mutter hat meine Mutter sich quälen müssen, es ging ihr die letzten Jahre nicht gut, sie hatte Alzheimer. Und die letzten Monate waren sehr schwer, sie konnte nicht mehr sprechen, nicht mehr aufstehen, eigentlich konnte sie nichts mehr, gar nichts. Ein solches Ende hat sie sich nicht gewünscht, aber es kam. Umso schöner ist es, dass die Mutter meines Freundes ohne schweren Kampf gehen konnte. Er jedenfalls ist sehr erleichtert.

Ich habe sie auch noch kennen gelernt, die kurze Zeit, die wir miteinander hatten, war sehr nett, denn wir mochten uns leiden. Sie war auch hier bei mir gewesen, zum runden Geburtstag ihres Sohnes, sie hat sein neues Leben noch einmal gesehen, bevor sie für immer gegangen ist. Das ist schön.

Meine Mutter fehlt mir oft, darüber sprachen wir heute morgen, auch wenn sie keine einfache Person war, wenn sie schwer an einem Kindheitstrauma zu tragen hatte, wenn sie nicht immer fair war, so wie das Leben zu ihr auch nicht fair war. Sie war meine Mutter und ich vermisse sie oft.

Mütter sterben nicht, gleichen alten Bäumen.
In uns leben sie, und in unsren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in dem unsren seine Kreise.
Mütter sterben nicht.
Mütter leben fort auf ihre Weise.

 

iCloud-Weisheiten

Überall heißt es, um iCloud nutzen zu können mit allen Geräten, sei OS X Lion erforderlich. Nun habe ich Snow Leopard, damit soll es nicht gehen.

Stimmt und stimmt auch wieder nicht. Man braucht den neuesten Browser und dann gibt man ein

https://www.icloud.com/

und meldet sich dort mit seinem iTunes-Account an und siehe!! Es geht doch!!

Nun kann ich mein iPhone trällern lassen, auch wenn der Ton abgeschaltet wurde, wenn ich es mal wieder verlegt habe. GENIAL!!

Genau genommen braucht man nicht mal einen Mac dafür, eine profane Windoof-Kiste tut’s auch 😉

Abendgedanken

Ich liebe Blumen!

Seit ich hier alleine wohne, habe ich eigentlich ständig frische Blumen in der Wohnung. Als Vase nutze ich die alten Kaffeekannen, die heute kein Mensch mehr braucht, jedenfalls nicht für Kaffee. Ich weiß noch genau, wie meine Oma immer Kaffee aufbrühte, damals hieß das „guten Filterkaffee“ und den gab es dann in der Kaffeekanne. Wer macht das heute noch?

Am liebsten mag ich die Streublümchenkanne vom Flohmarkt. Die liebe ich. Ich mag Streublümchen. Und wie man sieht mag ich Bücher. Und wie man noch sieht, stehen gefühlte 5000 Futternäpfe herum, weil die alte Katze kreischt, wenn es ihr nicht schmeckt. Derzeit schmeckt ihr nichts. Außer Käse.

Sie wird immer weniger, sie ist 21 und alt. Sehr alt. Sie hat Mühe, die Treppe an der Haustüre empor zu steigen. Aber sie kreischt, als wäre sie jung und fit. Sie wird jetzt ein paar Tage von der Nachbarstochter versorgt, weil wir in Kurzurlaub fahren. Zu meinem Geburtstag. Immerhin haben wir an meinem Geburtstag das erste Mal miteinander telefoniert, mein Freund und ich.

Das war soooooooooooo schön!! Ich kann mich noch genau an das Gefühl erinnern, als ich zum ersten Mal seine Stimme hörte.

Da könnte ich mich heute noch reinverlieben drin 😉

Und sonst so? Ich habe einige Änderungen in meinem Haus beschlossen, mein Büro wird nun doch größer, dafür brauche ich einen neuen Heizkörper und eine Türe, alles schon in die Wege geleitet, dauert noch, aber ich habe ja Zeit.

Und ich war heute mit meinem neuen Auto das erste mal in der Waschstraße. Habe ich erwähnt, dass ich mir schon einen Kratzer reingefahren habe? Im Parkhaus auf der Arbeit. Auf dem Weg zu den Frauenparkplätzen, da muss man nämlich scharf rechts… krrrrrr… da war’s passiert. Die Taufe. Einweihung. Na toll.

Jetzt ist er echt meins. Und sauber 😉 Wir fahren nämlich mit meinem Auto, ich will ihn doch stolz meinem Vater vorführen 😉 der einen großen Van fährt und zu meinen kleinen Autos immer „umgebauter Gartenstuhl“ sagt 😉 Gemein 😉 Umgebauter Gartenstuhl mit Kratzer.

Und dann bringe ich mein kleines Hündchen wieder mit. Muxi. Den ich so vermisse. Aber ohne Auto und Arbeiten und… ging gar nicht.

Ich wünsche allen da draußen eine gute Nacht!

Wenn du…

…auf einem toten Pferd sitzt, dann steig ab!

Dieser Satz gefällt mir. Soll angeblich von den Dakota-Indianern sein. Also gab es damals schon Menschen, die nicht kapierten, wann etwas zu Ende ist? Irgendwie ist die Menschheit auch kein Stück weiter 😉

Heute spielt Schalke, das gucken wir uns doch an. Aber ich vermute, sie verlieren. Immer wenn’s drauf ankommt, gleicht Schalke wenn nicht einem toten, so doch einem lahmen Gaul.

Sorry, Schalke, aber so isset.
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Nachtrag: Schalke KEIN lahmer Gaul, trotzdem verloren leider 😦

Giora Feidmann

Wir hocken gemütlich beisammen in der Stadtwohnung und hören Musik von Giora Feidman. Er ist Klarinettist und Instrumentalsolist der Klezmermusik, einer Musikrichtung, die mir ausnehmend gut gefällt.

Wiki sagt: Klezmer, von hebräisch kli („Gerät, Gefäß“) und zemer („Lied“), wörtlich „Gefäß des Liedes“, im modernen Hebräisch „Musikinstrumente, Musikanten“, ist eine aus dem aschkenasischen Judentum stammende Volksmusiktradition.

Klasse, einfach nur klasse!!

Ansonsten genießen wir das Leben bei Kerzenschein, unterhalten uns über unseren bevorstehenden Kurzurlaub in der kommenden Woche und unsere Reise nach Berlin.

Urlaub ist schön. Und Urlaub zu zweit ist doppelt schön 😉

karnevalsbefreit ;-)

amMeerDa war ich ganz ganz jung. Noch jünger 😉 und ich war verliebt und wir waren am Meer und es war so schöööööööööön!! Und wir lebten in Köln in einer WG, Kölle Alaaaf!! Ach was ist das lange her! Ich habe 12 Jahre in Köln gelebt, d.h. ich bin karnevalsbefreit für wenigstens drei Leben 😉

Mit Karneval habe ich so gar nichts mehr am Hut. Mein damaliger Mann brachte eine kleine Tochter mit in die Ehe und natürlich haben wir regelmäßig und angemessen verkleidet den Kölner Kinderkarneval besucht, der übrigens wirklich sehr sehr schön ist. Wir haben Kamelle gesammelt und geschunkelt und all das gemacht, was man halt so macht, wenn die Kombination Rheinland, Kind & Karneval zusammen trifft 😉

Ich denke da gerne dran zurück und doch, heute habe ich damit nicht mehr viel am Hut, es ist einfach eine andere Zeit und ich bin älter und…

… vielleicht wenn ich wieder nach Köln zöge… 😉 aber nein, nun lebe ich hier in Oma ihr klein Häuschen und Köln ist auch ein Teil meiner Vergangenheit. Auch da denke ich gerne dran zurück.

Jetzt lebe ich so, wie ich lebe, und es gefällt mir gut. Und nächste Woche fahren wir ins Wendland, dort macht mein kleiner Hund Urlaub 😉 Wendland ist auch schön und die haben noch weniger mit Karneval zu tun.

Wohnungsauflösungsabschiedsgedanken

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Eine Wohnung wird aufgelöst, das ist wirklich ein krasses Gefühl, auch wenn es sich richtig anfühlt, wenn ich weiß, genau das will ich und mehr kann ich auch nicht. Also ein ganzes Haus bewohnen meine ich. Das war mein Wohnzimmer. Vor 45 Jahren war es das Wohnzimmer meiner Eltern, dann wurde es das Wohnzimmer meiner Großeltern aus Berlin, die zu uns zogen. Und vor 20 Jahren dann wurde es mein Wohnzimmer. Dann zog mein Mann ein, es wurde „unser“ Wohnzimmer. Veränderungen… Veränderungen… Veränderungen… und es war wieder mein Wohnzimmer. Und jetzt? Jetzt ist es kein Wohnzimmer 😉 Jetzt wartet es darauf, dass es wieder Wohnzimmer wird. Aber erst muss ich es noch komplett ausräumen.

Und genau das ist das krasse Gefühl, was ich meine. Mit jedem Teil, das ich rausschleppe, erinnere ich mich an den Tag, als ich einzog. Als Vater mir alles fertig baute, die Küche, das Schlafzimmer, der Kaminofen im Wohnzimmer. Wie stolz ich war. Wie schön ich es mir machte. Und wie gerne ich mit meiner Familie dort lebte.

Das ist alles vorbei. Zeiten enden. Es beginnen neue, aber erst muss man Abschied nehmen. Egal, wer da nun einzieht, ich werde dort nicht mehr wohnen. Meine Zeit in dieser Wohnung ist vorbei. Ich räume sie jetzt aus, ein letztes Mal. Nein, es fällt mir nicht schwer. Es ist richtig so. Das Leben geht weiter. Abschied ist trotzdem schwer.

Schmerzen

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Schmerzmittel wirken, in dem sie in einen Prozess eingreifen, nämlich in die Arachidonsäurekaskade. Dieser Eingriff ist wichtig für die Schmerzbekämpfung, leider hängt da auch die Prostaglandinbiosynthese dran, mit der Folge, dass die natürliche Schutzschicht des Magens dünner wird. Das ist der Grund, dass die Schmerzmittel unabhängig von der Darreichungsform den Magen schädigen können. Lange Rede kurzer Sinn, ich befinde mich mitten in der Antihormontherapie mit ihren bekannten Nebenwirkungen. Bei mir ist es vor allem das Knochengerüst, es schmerzt bis ins unerträgliche. Zuweilen täglich. Bislang halfen Schmerzmittel, die wie oben beschrieben wirken, ganz gut. Irgendwann rebellierte mein Magen, also bekam ich Magenschutztabletten. Jetzt wirken auch die nicht mehr, d.h. wenn ich Schmerzmittel nehme, dann muss ich nicht lange auf Magenprobleme warten und die hauen auf den Kreislauf…

…und mich um. Das ganze Gepille bringt mich um den Verstand. Ich mache die Antihormontherapie nicht aus Spaß, ich mache sie, damit der Krebs da bleibt, wo er ist, im Orkus. Weg. Hinfort. Und ja nicht wieder kommt.

Also Schmerzen. Zwei Jahre noch. Sie kommen in Intervallen, die immer kürzer werden. Aushalten. Einfach nur aushalten. Pillen nehme ich dagegen keine mehr. Die machen alles nur noch schlimmer.

Und sonst so? Sonst ist alles ok. Immerhin.

Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus

Da war ich gestern, es ist eine Wanderausstellung der DGPPN, im Landtag NRW, das ist ja direkt neben meiner Arbeitsstelle. Da wollte ich eh hin und mein Freund fragte mich, da er eine Einladung hatte, na prima dachte ich, verbinden wir das wichtige mit dem unausweichlichen, nämlich sich damit auseinander zu setzen. Prof. Aly sprach, ein nicht unumstrittener Historiker, doch was er zur Nazizeit sagte, das war schon erschütternd. Ich werde dazu mehr lesen. Es waren nämlich nicht die Nazionalsozialisten, die all die Morde und Vernichtung und den Diebstahl des jüdischen Eigentums verbrochen haben, nein, das ist nur die halbe Wahrheit. Mitgemacht hat das „normale Volk“. Die Fakten, die er lieferte, die waren schrecklich in ihrer Konsequenz.

Nicht, dass ich es nicht gewusst hätte, aber so  zusammengefasst, wenn kurz vorher einer der letzten noch lebenden Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz redete, das ist schon sehr sehr erschütternd.

Es war eine gute Veranstaltung. Schwer und gut.

Winter in der Stadt


Heute morgen nach dem wach werden stieß ich einen Schrei aus: der Winter ist da!! Mein neues kleines rotes Auto hat ein weißes Häubchen bekommen 😉 nun werden wir gleich versuchen, die Stadtwohnung zu verlassen und den Landsitz zu erreichen 😉 da werden wir dann sehen, ob mein kleines rotes Auto wintertauglich ist.

Apropos Landsitz, wir schauen uns grad Downton Abbey an, das ist sowas wie „Das Haus am Eaton Place“, wer kann sich daran noch erinnern? Das habe ich mit meiner Schwester so gerne geguckt. Beides sind englische Serien, die zu Anfang des vorigen Jahrhunderts spielen und das Leben von reichen Leuten und ihrem Hauspersonal zeigen.

Aber, das sage ich gleich vorweg, wenn wir nachher den Landsitz 😉 erreichen, dann wartet da kein Personal 😉 nur eine kreischende Katze!

Wer spielt von Euch eigentlich Lotto?
😉

Urlaub

dawillichsein

Ich weiß gar nicht, wann ich das Bild aufgenommen habe, da wartete ich auf den Schulbus, der eines der Kinder meiner Schwester nach Hause bringen sollte. Das muss 2009 gewesen sein. Da lebte mein Mann noch und von Krebs keine Spur. Jedenfalls keine wissentliche. Wie hat sich seither mein Leben verändert! Nun, was sich nicht verändert hat, das ist der Wunsch, Urlaub zu machen 😉 Ich glaube, ich werde dieses Jahr Rügen kennen lernen. Da wollte ich immer hin und war noch nie da. Ich habe ein wunderhübsches Ferienhaus aufgetan, mal sehen, ob das was wird, ich werde berichten!

gekauft!!

Er gehört mir! Heute gekauft! Endlich!! Mein altes geliebtes Prilblumenauto war doch hinüber und nun endlich habe ich nach langem suchen und überlegen und einem Tip meiner Kollegin diesen kleinen Skoda Citigo gefunden, für mich genau richtig. Klein, fein, passt in jede Parklücke, ohne Schnickschnack und in rot. Und in meiner Heimatstadt, also umme Ecke 😉

Nächste Woche kann ich ihn abholen, darauf freue ich mich schon. Werde berichten 😉

entweihnachtet

Die Weihnachtszeit ist um, wenn ich bisher immer erst am 6. Januar alles abbaute, so habe ich es diesmal gestern, am Sonntag getan.

Verpackt und vorbei, für diesmal vorbei, denn man kann ja sagen, dass dieses Jahr wieder Weihnachten ist 😉 Dann packe ich alles wieder aus, aber jetzt ist es erstmal verpackt. Es waren schöne Tage, die Vorbereitung ist immer am schönsten, Geschenke besorgen, Andeutungen machen, sich freuen, wenn der andere gar nicht weiß, was gemeint ist und rumrätselt… hach ich liebe es!

Aber nun ist es vorbei. Es war sehr schön gewesen. Davon werde ich lange zehren. Doch nun fängt mein neues Arbeitsjahr an, stundenreduziert aber nicht mehr krank geschrieben und in der Wiedereingliederung, sondern ganz regular, halt mit weniger Stunden.

Das ist so schön. Dafür bin ich so dankbar. Damit geht es mir wirklich gut.

Wohngedanken

Ein Foto aus dem Moselurlaub

das hat mir damals so gut gefallen und ich stelle mir immer vor, wie wohnt der Mensch dort, der da wohnt 😉 wie geht es ihm, was macht er so, wie sieht die Wohnung aus. Und dann stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn ich dort wohnte. Und dann habe ich gedacht, naja, die Treppen…

😉 im Ernst, wenn man älter wird, dann hupft man nicht mehr so einfach die Treppen rauf und runter irgendwie wird das alles unbequemer. Wenn ich mir vorstelle, meine Kocheinkäufe da hochschleppen… boah neeeeeee 😉

Naja, darum bin ich ja auch in meinem Haus, was nicht mehr mein Haus ist, nach unten in die Wohnung gezogen. Irgendwie ist mir ein ganzes Haus zu viel geworden. Und bald klärt es sich, wer nun da einzieht und dann ist auch wieder Leben in der Bude. Ein leeres Haus ist kein schönes Haus, Häuser müssen voll sein. Da müssen Menschen drin sein. Da muss man Lachen hören.

Gut, soviel zu diesem Bild. Es kommen noch mehr, ich sortiere grad meine Bildersammlung auf meinem iPad. Ich bin nämlich bei meinem Liebsten in der Stadtwohnung und wenn man frei hat, weil Frei-Tag ist 😉 weil ich Freitags immer Frei-Tag habe 😉 dann hat man Zeit für sowas. Außerdem ist das Wetter so usselig, da geht man eh nicht gerne vor die Türe 😦