minimal maximal

Wir haben dieses Jahr Ostern verrenoviert 😉 meine Schwester macht sich doch in ihrem Haus eine Wohnung fertig, also es ist ja so, dass ich meiner Schwester mein Haus geschenkt habe, darum ist es jetzt ihr Haus und nun möchte sie darinnen auch eine Wohnung haben. Das ist echt krass, weil: ich wohne ja nun seit einiger Zeit unten, das ist meine erste Wohnung in meinem Leben sozusagen, da bin ich reingeboren. Und oben, wo ich bisher wohnte, da richtet sich meine Schwester nun ein und da wurde sie reingeboren. Krass, oder?

Sie kommt zwar nur ab und an vorbei, sie wohnt ja im Orient, weit weit weg, aber sie kommt. Ach ist das schön.

Und noch schöner, nein, nicht noch schöner, aber auch schön ist, dass ich am Wochenende wieder mit meinem Freund wandern gehe. Er hat Großes vor und wir müssen üben 😉

Der Sommer möge kommen!!

Und maximal minimal heißt, meine Schwester ist eine Minimalistin, möglichst wenig Möbel, wenig an den Wänden, kaum bis kein Zeug. Ihr Bad sieht so aufgeräumt aus. Ich bin das genaue Gegenteil, alles voller Zeug. Ich LIEBE Zeug. Ich bin ein Zeugmensch 😉

 

Sandstürme haben keinen Namen ;-)

Heute wollte meine Schwester kommen, mit dem Flieger, doch der ist jetzt auf dem Weg nach Kuwait City, der hat nicht landen können, wegen:

SANDSTURM!! Da haben wir hier grad den Niklas überstanden, da geht das da unten los. Alles dicht. Aber sowas von dicht. Nix geht mehr. Und wenn man raus muss, dann ist man gleich voller Körnchen. Und die sind überall. ÜBERALL. Vollverschleierung. Brille. Mundschutz. Ohne geht gar nicht.

Hoffentlich kann sie morgen fliegen. Wie blöd!!

Heraldik

Mein Freund ist ein Wappenfan, er hat da richtig Ahnung von. Heraldik nennt sich das, ich wusste gar nicht, dass es dieses Wort gibt 😉 nun, man lernt nie aus irgendwie, aber ich find’s tatsächlich interessant. Klar hab ich ihm dann auch Löcher in den Bauch gefragt, was heißt das… wozu ist dies… und warum machte man das überhaupt und macht man das heute auch noch und wieso warum weshalb… 😉 und dann hab ich so flapsig gesagt, mach mir doch auch mal eins…

Und dann hat er mir eins gemacht 😉

Winter in der Stadt


Heute morgen nach dem wach werden stieß ich einen Schrei aus: der Winter ist da!! Mein neues kleines rotes Auto hat ein weißes Häubchen bekommen 😉 nun werden wir gleich versuchen, die Stadtwohnung zu verlassen und den Landsitz zu erreichen 😉 da werden wir dann sehen, ob mein kleines rotes Auto wintertauglich ist.

Apropos Landsitz, wir schauen uns grad Downton Abbey an, das ist sowas wie „Das Haus am Eaton Place“, wer kann sich daran noch erinnern? Das habe ich mit meiner Schwester so gerne geguckt. Beides sind englische Serien, die zu Anfang des vorigen Jahrhunderts spielen und das Leben von reichen Leuten und ihrem Hauspersonal zeigen.

Aber, das sage ich gleich vorweg, wenn wir nachher den Landsitz 😉 erreichen, dann wartet da kein Personal 😉 nur eine kreischende Katze!

Wer spielt von Euch eigentlich Lotto?
😉

am Morgen

Es war stockdunkel, ich lag wach im Bett, mein Freund schlief noch tief und fest, da dachte ich mir, gehe ich heute mal ganz früh mit den Hunden raus. Gesagt getan, ich zog mich an, schnappte mir die Hunde und fuhr mit dem Auto zum Parkplatz am Dorfrand. Und da marschierte ich dem Morgen entgegen. Die letzte Laterne leuchtete uns noch, dann verschwanden wir im Dunkel und liefen auf den Waldrand zu.

Ich liebe es, alleine nur mit den Hunden durch Feld und Wald zu laufen, den Tag erwachen zu sehen, sich Gedanken zu machen über das Leben und überhaupt. Das erdet mich. Dann kann ich über alles nachdenken, vieles rückt in die richtige Position, da, wo es hingehört, belastet nicht mehr, ist einfach nur da.

Heute wollen wir auf einen Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, laut WDR der zweitschönste Weihnachtsmarkt der Region, es werden alte Weihnachtsbräuche vorgestellt, die es schon gar nicht mehr gibt.

Da sprachen wir gestern Abend drüber, Weihnachten. Wie unterschiedlich doch für die Menschen die Gefühle zu diesem Fest sind. An Weihnachten sei die Psychiatrie besonders voll, weil eben in vielen Familien die Situation eskaliere, berichtete mir mein Freund, der es wissen muss, er arbeitet dort. Ich habe davon gehört, ich habe es oft gelesen, aber ich kann es mir ganz schwer vorstellen. Weihnachten war bei uns zu Hause immer ein großes Freudenfest, es war meine absolute Lieblingsjahreszeit, ich weiß noch, wie ich zu meinem Opa ganz erstaunt sagte – wir schauten einen Bericht im Fernsehen über Lokführer an Weihnachten – „aber dann sind die ja gar nicht zu Hause!!“ und mein Opa versuchte mir zu erklären, dass nicht alle Menschen Weihnachten feiern und viele an dem Tag auch arbeiten müssten.

In meiner kindlichen Vorstellung war das das Fest, wo man zu Hause sitzt und auf das Christkind wartet. Meine Eltern und Großeltern haben dieses Fest für uns Kinder wirklich wunderschön gestaltet. Diese schönen Gefühle kann ich heute noch abrufen. Für mich ist Weihnachten ein wirklich schönes Fest.

Und trotzdem, dieser ganze Konsumrausch gefällt mir nicht, mir gefällt nicht, dass man zugeballert wird mit Weihnachten, bzw. mit dem, was dafür gehalten wird. In diesem Sinne: